Keenly Preesents

HELDER BRAND DESIGN

 Birgit Joest & Maurits den Held
   Branding-Agentur

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 Berlin

 Berlin

 Berlin

 Berlin

 Berlin

   Mario Gorniok (Interview)
   Damaris Becker (Kamera, Schnitt)

   Max Klose (Ton)
   Mila Haegele (Redaktion)

   Mario Gorniok (Interview)
   Damaris Becker (Kamera, Schnitt)

   Max Klose (Ton)
   Mila Haegele (Redaktion)

   Mario Gorniok (Interview)
   Damaris Becker
   (Kamera, Schnitt)

   Max Klose (Ton)
   Mila Haegele (Redaktion)

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   Mario Gorniok (Interview)
   Damaris Becker (Kamera, Schnitt)

   Max Klose (Ton)
   Mila Haegele (Redaktion)

„Deine Sicht auf die Welt und auf Design macht den Unterschied.“

„Deine Sicht auf die Welt und auf Design macht den Unterschied.“

„Deine Sicht auf die Welt und auf Design macht den Unterschied.“

„Deine Sicht auf die Welt und auf Design macht den Unterschied.“

„Deine Sicht auf die Welt und auf Design macht den Unterschied.“

Helder Brand Design ist eine Berliner Branding-Agentur. Mit Keenly sprechen die Partner über ihren markenstrategischen Design-Ansatz - und verraten ein paar Geheimnisse.

Helder Brand Design ist eine Berliner Branding-Agentur. Mit Keenly sprechen die Partner über ihren markenstrategischen Design-Ansatz - und verraten ein paar Geheimnisse.

Helder Brand Design ist eine Berliner Branding-Agentur. Mit Keenly sprechen die Partner über ihren markenstrategischen Design-Ansatz - und verraten ein paar Geheimnisse.

Helder Brand Design ist eine Berliner Branding-Agentur. Mit Keenly sprechen die Partner über ihren markenstrategischen Design-Ansatz - und verraten ein paar Geheimnisse.

Helder Brand Design ist eine Berliner Branding-Agentur. Mit Keenly sprechen die Partner über ihren markenstrategischen Design-Ansatz - und verraten ein paar Geheimnisse.

180918_helder_10 (0-02-48-00)

BJ: Hallo! Mein Name ist Birgit Joest, ich bin Markenstrategin und Konzeptionerin bei Helder Brand Design.
MdH: Ich bin Maurits, ich bin Designer und komme aus Holland. Helder heißt auf Niederländisch so viel wie klar, eindeutig und hell. Und dafür stehen wir auch: für klares, fundiertes Design.
BJ: Unser Ansatz ist, dass wir das Brand Design, das wir unseren Kunden anbieten, aus den Werten des Unternehmens, der Marke ableiten und diese in eine Form überführen, die das Unternehmen unverwechselbar macht und diese Werte zum Ausdruck bringt. Hier haben wir einen Ansatz entwickelt, der konsequent digital first ist, das heißt, wir konzentrieren uns auf den Web-Auftritt und leiten davon sämtliche anderen analogen Touchpoints ab.

Erinnerst Du Dich an Dein erstes Erlebnis mit Design?
MdH: Als ich als kleines Kind in die Waldorf-Schule gefahren bin, das war in der nächsten größeren Stadt, da haben wir immer einen Wettbewerb gemacht, wer die Marken von den passierenden Autos als erster erkannte. Und so hat man die Marken ziemlich schnell kennen gelernt, auch die Modelle und das Design. So wollte ich dann auch Autodesigner werden. Da war ich so fünf, sechs, denke ich.

BJ: Da ich ja inhaltlich arbeite, sind es bei mir eher Texte, die mich schon lange begleiten, Bücher. Ich kann mich an eins erinnern - das ist natürlich ein Kinder- und Jugendbuch - das ich bis heute habe, Krabat von Otfried Preußler. Es hat mich nicht nur wegen der Geschichte, des Inhalts selber beeindruckt, sondern wegen der Sprache, die sehr bildhaft war und die man sich lebhaft vorstellen konnte. Das hat mich damals sehr gefesselt. Es steht wie gesagt bis heute bei mir im Schrank.

Was war euer erstes Projekt?
BJ: Ein Kunde der ersten Stunde war ein ganz spannendes Projekt für einen neugegründetet Private Jet Charter, für den wir den ganzen Prozess begleitet haben:
die Entwicklung der Marke mit Positionierung, Zielgruppenbetrachtung, Wettbewerbsbetrachtung - es gibt unfassbar viele Anbieter. Das Unternehmen heißt Quest Air Services. Wir haben daraus eine Geschichte gemacht, die sozusagen die moderne Heldenreise beschreibt und dadurch versucht, uns konsequent von anderen deutschen Anbietern abzugrenzen, die häufig sehr pragmatisch an die Sache herangehen, aber auch von einem sehr statusbewussten internationalen Auftreten. Das gipfelte dann unter anderem in einem Fotoshooting auf dem Rollfeld um 5 Uhr morgens bei minus 8 Grad. Es war ein tolles Erlebnis, das full package zu betreuen - und es ist ein sehr schönes Ergebnis geworden, wie wir meinen.

Dein schlimmstes Erlebnis im Job?
MdH: In meinem ersten Job, als ich nach Berlin gekommen bin, haben wir ein Heft für eine e-commerce-Firma gemacht. Das Heft wurde eine Million mal gedruckt. Das habe ich gestaltet. Für die Gestaltung habe ich ein Blöckchen benutzt, um die Abstände zu messen, ein kleines, schwarzes Blöckchen. Als das Heft dann fertig war und eben eine Million mal gedruckt, habe ich es durchgeblättert und auf einer Seite war dann noch das Blöckchen... ups.

Welche Entwicklung in Deinem Bereich fasziniert Dich besonders?
BJ: Am interessantesten finde ich, wie sich die Bedeutung von Werten und Sinnhaftigkeit von Marken und Unternehmen durch den Wertewandel in der Arbeitswelt erhöht. Dass nachkommende Generationen einfach andere Prioritäten setzen als vorher, die Arbeit um das Leben herum organisieren und schauen, etwas Sinnvolles zu tun. Und dass es deswegen immer wichtiger wird, diese Werte von Unternehmens- und Markenseite auch nach außen zu tragen, um sowohl Kunden zu erreichen, aber eben auch Talente, mit denen man in Zukunft und natürlich auch heute schon arbeiten möchte. Das ist es auch, wo wir ansetzen. Ich glaube, dass dieser Wertewandel weiter ausstrahlt. Es geht nicht nur um die Arbeit, sondern auch um Konsum: mit welchen Produkten umgebe ich mich, mit welchen Marken identifiziere ich mich, die über das Produkt hinaus inhaltlich und substanziell etwas anzubieten haben. Das wird, denke ich, immer wichtiger.


Ein paar Wort an zukünftige Designer:
MdH: Ich würde empfehlen, die Software und die Techniken, wie man etwas macht, zwar natürlich gut zu beherrschen, aber letztlich ist es deine Sicht auf die Welt und auf Design, die den Unterschied macht. Ich würde empfehlen, gut darauf zu achten, was dich eigentlich ausmacht, um damit weiter zu kommen.
BJ: Ich habe etwas mitgebracht. Ein Rezept: Hirn, Herz, Bauch, Eier. Mehr muss man dazu nicht sagen!

Berlin, September 2018

BJ: Hallo! Mein Name ist Birgit Joest, ich bin Markenstrategin und Konzeptionerin bei Helder Brand Design.
MdH: Ich bin Maurits, ich bin Designer und komme aus Holland. Helder heißt auf Niederländisch so viel wie klar, eindeutig und hell. Und dafür stehen wir auch: für klares, fundiertes Design.
BJ: Unser Ansatz ist, dass wir das Brand Design, das wir unseren Kunden anbieten, aus den Werten des Unternehmens, der Marke ableiten und diese in eine Form überführen, die das Unternehmen unverwechselbar macht und diese Werte zum Ausdruck bringt. Hier haben wir einen Ansatz entwickelt, der konsequent digital first ist, das heißt, wir konzentrieren uns auf den Web-Auftritt und leiten davon sämtliche anderen analogen Touchpoints ab.

Erinnerst Du Dich an Dein erstes Erlebnis mit Design?
MdH: Als ich als kleines Kind in die Waldorf-Schule gefahren bin, das war in der nächsten größeren Stadt, da haben wir immer einen Wettbewerb gemacht, wer die Marken von den passierenden Autos als erster erkannte. Und so hat man die Marken ziemlich schnell kennen gelernt, auch die Modelle und das Design. So wollte ich dann auch Autodesigner werden. Da war ich so fünf, sechs, denke ich.

BJ: Da ich ja inhaltlich arbeite, sind es bei mir eher Texte, die mich schon lange begleiten, Bücher. Ich kann mich an eins erinnern - das ist natürlich ein Kinder- und Jugendbuch - das ich bis heute habe, Krabat von Otfried Preußler. Es hat mich nicht nur wegen der Geschichte, des Inhalts selber beeindruckt, sondern wegen der Sprache, die sehr bildhaft war und die man sich lebhaft vorstellen konnte. Das hat mich damals sehr gefesselt. Es steht wie gesagt bis heute bei mir im Schrank.

Was war euer erstes Projekt?
BJ: Ein Kunde der ersten Stunde war ein ganz spannendes Projekt für einen neugegründetet Private Jet Charter, für den wir den ganzen Prozess begleitet haben:
die Entwicklung der Marke mit Positionierung, Zielgruppenbetrachtung, Wettbewerbsbetrachtung - es gibt unfassbar viele Anbieter. Das Unternehmen heißt Quest Air Services. Wir haben daraus eine Geschichte gemacht, die sozusagen die moderne Heldenreise beschreibt und dadurch versucht, uns konsequent von anderen deutschen Anbietern abzugrenzen, die häufig sehr pragmatisch an die Sache herangehen, aber auch von einem sehr statusbewussten internationalen Auftreten. Das gipfelte dann unter anderem in einem Fotoshooting auf dem Rollfeld um 5 Uhr morgens bei minus 8 Grad. Es war ein tolles Erlebnis, das full package zu betreuen - und es ist ein sehr schönes Ergebnis geworden, wie wir meinen.

Dein schlimmstes Erlebnis im Job?
MdH: In meinem ersten Job, als ich nach Berlin gekommen bin, haben wir ein Heft für eine e-commerce-Firma gemacht. Das Heft wurde eine Million mal gedruckt. Das habe ich gestaltet. Für die Gestaltung habe ich ein Blöckchen benutzt, um die Abstände zu messen, ein kleines, schwarzes Blöckchen. Als das Heft dann fertig war und eben eine Million mal gedruckt, habe ich es durchgeblättert und auf einer Seite war dann noch das Blöckchen... ups.

Welche Entwicklung in Deinem Bereich fasziniert Dich besonders?
BJ: Am interessantesten finde ich, wie sich die Bedeutung von Werten und Sinnhaftigkeit von Marken und Unternehmen durch den Wertewandel in der Arbeitswelt erhöht. Dass nachkommende Generationen einfach andere Prioritäten setzen als vorher, die Arbeit um das Leben herum organisieren und schauen, etwas Sinnvolles zu tun. Und dass es deswegen immer wichtiger wird, diese Werte von Unternehmens- und Markenseite auch nach außen zu tragen, um sowohl Kunden zu erreichen, aber eben auch Talente, mit denen man in Zukunft und natürlich auch heute schon arbeiten möchte. Das ist es auch, wo wir ansetzen. Ich glaube, dass dieser Wertewandel weiter ausstrahlt. Es geht nicht nur um die Arbeit, sondern auch um Konsum: mit welchen Produkten umgebe ich mich, mit welchen Marken identifiziere ich mich, die über das Produkt hinaus inhaltlich und substanziell etwas anzubieten haben. Das wird, denke ich, immer wichtiger.


Ein paar Wort an zukünftige Designer:
MdH: Ich würde empfehlen, die Software und die Techniken, wie man etwas macht, zwar natürlich gut zu beherrschen, aber letztlich ist es deine Sicht auf die Welt und auf Design, die den Unterschied macht. Ich würde empfehlen, gut darauf zu achten, was dich eigentlich ausmacht, um damit weiter zu kommen.
BJ: Ich habe etwas mitgebracht. Ein Rezept: Hirn, Herz, Bauch, Eier. Mehr muss man dazu nicht sagen!

Berlin, September 2018

BJ: Hallo! Mein Name ist Birgit Joest, ich bin Markenstrategin und Konzeptionerin bei Helder Brand Design.
MdH: Ich bin Maurits, ich bin Designer und komme aus Holland. Helder heißt auf Niederländisch so viel wie klar, eindeutig und hell. Und dafür stehen wir auch: für klares, fundiertes Design.
BJ: Unser Ansatz ist, dass wir das Brand Design, das wir unseren Kunden anbieten, aus den Werten des Unternehmens, der Marke ableiten und diese in eine Form überführen, die das Unternehmen unverwechselbar macht und diese Werte zum Ausdruck bringt. Hier haben wir einen Ansatz entwickelt, der konsequent digital first ist, das heißt, wir konzentrieren uns auf den Web-Auftritt und leiten davon sämtliche anderen analogen Touchpoints ab.

Erinnerst Du Dich an Dein erstes Erlebnis mit Design?
MdH: Als ich als kleines Kind in die Waldorf-Schule gefahren bin, das war in der nächsten größeren Stadt, da haben wir immer einen Wettbewerb gemacht, wer die Marken von den passierenden Autos als erster erkannte. Und so hat man die Marken ziemlich schnell kennen gelernt, auch die Modelle und das Design. So wollte ich dann auch Autodesigner werden. Da war ich so fünf, sechs, denke ich.

BJ: Da ich ja inhaltlich arbeite, sind es bei mir eher Texte, die mich schon lange begleiten, Bücher. Ich kann mich an eins erinnern - das ist natürlich ein Kinder- und Jugendbuch - das ich bis heute habe, Krabat von Otfried Preußler. Es hat mich nicht nur wegen der Geschichte, des Inhalts selber beeindruckt, sondern wegen der Sprache, die sehr bildhaft war und die man sich lebhaft vorstellen konnte. Das hat mich damals sehr gefesselt. Es steht wie gesagt bis heute bei mir im Schrank.

Was war euer erstes Projekt?
BJ: Ein Kunde der ersten Stunde war ein ganz spannendes Projekt für einen neugegründetet Private Jet Charter, für den wir den ganzen Prozess begleitet haben:
die Entwicklung der Marke mit Positionierung, Zielgruppenbetrachtung, Wettbewerbsbetrachtung - es gibt unfassbar viele Anbieter. Das Unternehmen heißt Quest Air Services. Wir haben daraus eine Geschichte gemacht, die sozusagen die moderne Heldenreise beschreibt und dadurch versucht, uns konsequent von anderen deutschen Anbietern abzugrenzen, die häufig sehr pragmatisch an die Sache herangehen, aber auch von einem sehr statusbewussten internationalen Auftreten. Das gipfelte dann unter anderem in einem Fotoshooting auf dem Rollfeld um 5 Uhr morgens bei minus 8 Grad. Es war ein tolles Erlebnis, das full package zu betreuen - und es ist ein sehr schönes Ergebnis geworden, wie wir meinen.

Dein schlimmstes Erlebnis im Job?
MdH: In meinem ersten Job, als ich nach Berlin gekommen bin, haben wir ein Heft für eine e-commerce-Firma gemacht. Das Heft wurde eine Million mal gedruckt. Das habe ich gestaltet. Für die Gestaltung habe ich ein Blöckchen benutzt, um die Abstände zu messen, ein kleines, schwarzes Blöckchen. Als das Heft dann fertig war und eben eine Million mal gedruckt, habe ich es durchgeblättert und auf einer Seite war dann noch das Blöckchen... ups.

Welche Entwicklung in Deinem Bereich fasziniert Dich besonders?
BJ: Am interessantesten finde ich, wie sich die Bedeutung von Werten und Sinnhaftigkeit von Marken und Unternehmen durch den Wertewandel in der Arbeitswelt erhöht. Dass nachkommende Generationen einfach andere Prioritäten setzen als vorher, die Arbeit um das Leben herum organisieren und schauen, etwas Sinnvolles zu tun. Und dass es deswegen immer wichtiger wird, diese Werte von Unternehmens- und Markenseite auch nach außen zu tragen, um sowohl Kunden zu erreichen, aber eben auch Talente, mit denen man in Zukunft und natürlich auch heute schon arbeiten möchte. Das ist es auch, wo wir ansetzen. Ich glaube, dass dieser Wertewandel weiter ausstrahlt. Es geht nicht nur um die Arbeit, sondern auch um Konsum: mit welchen Produkten umgebe ich mich, mit welchen Marken identifiziere ich mich, die über das Produkt hinaus inhaltlich und substanziell etwas anzubieten haben. Das wird, denke ich, immer wichtiger.


Ein paar Wort an zukünftige Designer:
MdH: Ich würde empfehlen, die Software und die Techniken, wie man etwas macht, zwar natürlich gut zu beherrschen, aber letztlich ist es deine Sicht auf die Welt und auf Design, die den Unterschied macht. Ich würde empfehlen, gut darauf zu achten, was dich eigentlich ausmacht, um damit weiter zu kommen.
BJ: Ich habe etwas mitgebracht. Ein Rezept: Hirn, Herz, Bauch, Eier. Mehr muss man dazu nicht sagen!

Berlin, September 2018

BJ: Hallo! Mein Name ist Birgit Joest, ich bin Markenstrategin und Konzeptionerin bei Helder Brand Design.
MdH: Ich bin Maurits, ich bin Designer und komme aus Holland. Helder heißt auf Niederländisch so viel wie klar, eindeutig und hell. Und dafür stehen wir auch: für klares, fundiertes Design.
BJ: Unser Ansatz ist, dass wir das Brand Design, das wir unseren Kunden anbieten, aus den Werten des Unternehmens, der Marke ableiten und diese in eine Form überführen, die das Unternehmen unverwechselbar macht und diese Werte zum Ausdruck bringt. Hier haben wir einen Ansatz entwickelt, der konsequent digital first ist, das heißt, wir konzentrieren uns auf den Web-Auftritt und leiten davon sämtliche anderen analogen Touchpoints ab.

Erinnerst Du Dich an Dein erstes Erlebnis mit Design?
MdH: Als ich als kleines Kind in die Waldorf-Schule gefahren bin, das war in der nächsten größeren Stadt, da haben wir immer einen Wettbewerb gemacht, wer die Marken von den passierenden Autos als erster erkannte. Und so hat man die Marken ziemlich schnell kennen gelernt, auch die Modelle und das Design. So wollte ich dann auch Autodesigner werden. Da war ich so fünf, sechs, denke ich.

BJ: Da ich ja inhaltlich arbeite, sind es bei mir eher Texte, die mich schon lange begleiten, Bücher. Ich kann mich an eins erinnern - das ist natürlich ein Kinder- und Jugendbuch - das ich bis heute habe, Krabat von Otfried Preußler. Es hat mich nicht nur wegen der Geschichte, des Inhalts selber beeindruckt, sondern wegen der Sprache, die sehr bildhaft war und die man sich lebhaft vorstellen konnte. Das hat mich damals sehr gefesselt. Es steht wie gesagt bis heute bei mir im Schrank.

Was war euer erstes Projekt?
BJ: Ein Kunde der ersten Stunde war ein ganz spannendes Projekt für einen neugegründetet Private Jet Charter, für den wir den ganzen Prozess begleitet haben:
die Entwicklung der Marke mit Positionierung, Zielgruppenbetrachtung, Wettbewerbsbetrachtung - es gibt unfassbar viele Anbieter. Das Unternehmen heißt Quest Air Services. Wir haben daraus eine Geschichte gemacht, die sozusagen die moderne Heldenreise beschreibt und dadurch versucht, uns konsequent von anderen deutschen Anbietern abzugrenzen, die häufig sehr pragmatisch an die Sache herangehen, aber auch von einem sehr statusbewussten internationalen Auftreten. Das gipfelte dann unter anderem in einem Fotoshooting auf dem Rollfeld um 5 Uhr morgens bei minus 8 Grad. Es war ein tolles Erlebnis, das full package zu betreuen - und es ist ein sehr schönes Ergebnis geworden, wie wir meinen.

Dein schlimmstes Erlebnis im Job?
MdH: In meinem ersten Job, als ich nach Berlin gekommen bin, haben wir ein Heft für eine e-commerce-Firma gemacht. Das Heft wurde eine Million mal gedruckt. Das habe ich gestaltet. Für die Gestaltung habe ich ein Blöckchen benutzt, um die Abstände zu messen, ein kleines, schwarzes Blöckchen. Als das Heft dann fertig war und eben eine Million mal gedruckt, habe ich es durchgeblättert und auf einer Seite war dann noch das Blöckchen... ups.

Welche Entwicklung in Deinem Bereich fasziniert Dich besonders?
BJ: Am interessantesten finde ich, wie sich die Bedeutung von Werten und Sinnhaftigkeit von Marken und Unternehmen durch den Wertewandel in der Arbeitswelt erhöht. Dass nachkommende Generationen einfach andere Prioritäten setzen als vorher, die Arbeit um das Leben herum organisieren und schauen, etwas Sinnvolles zu tun. Und dass es deswegen immer wichtiger wird, diese Werte von Unternehmens- und Markenseite auch nach außen zu tragen, um sowohl Kunden zu erreichen, aber eben auch Talente, mit denen man in Zukunft und natürlich auch heute schon arbeiten möchte. Das ist es auch, wo wir ansetzen. Ich glaube, dass dieser Wertewandel weiter ausstrahlt. Es geht nicht nur um die Arbeit, sondern auch um Konsum: mit welchen Produkten umgebe ich mich, mit welchen Marken identifiziere ich mich, die über das Produkt hinaus inhaltlich und substanziell etwas anzubieten haben. Das wird, denke ich, immer wichtiger.


Ein paar Wort an zukünftige Designer:
MdH: Ich würde empfehlen, die Software und die Techniken, wie man etwas macht, zwar natürlich gut zu beherrschen, aber letztlich ist es deine Sicht auf die Welt und auf Design, die den Unterschied macht. Ich würde empfehlen, gut darauf zu achten, was dich eigentlich ausmacht, um damit weiter zu kommen.
BJ: Ich habe etwas mitgebracht. Ein Rezept: Hirn, Herz, Bauch, Eier. Mehr muss man dazu nicht sagen!

Berlin, September 2018

BJ: Hallo! Mein Name ist Birgit Joest, ich bin Markenstrategin und Konzeptionerin bei Helder Brand Design.
MdH: Ich bin Maurits, ich bin Designer und komme aus Holland. Helder heißt auf Niederländisch so viel wie klar, eindeutig und hell. Und dafür stehen wir auch: für klares, fundiertes Design.
BJ: Unser Ansatz ist, dass wir das Brand Design, das wir unseren Kunden anbieten, aus den Werten des Unternehmens, der Marke ableiten und diese in eine Form überführen, die das Unternehmen unverwechselbar macht und diese Werte zum Ausdruck bringt. Hier haben wir einen Ansatz entwickelt, der konsequent digital first ist, das heißt, wir konzentrieren uns auf den Web-Auftritt und leiten davon sämtliche anderen analogen Touchpoints ab.

Erinnerst Du Dich an Dein erstes Erlebnis mit Design?
MdH: Als ich als kleines Kind in die Waldorf-Schule gefahren bin, das war in der nächsten größeren Stadt, da haben wir immer einen Wettbewerb gemacht, wer die Marken von den passierenden Autos als erster erkannte. Und so hat man die Marken ziemlich schnell kennen gelernt, auch die Modelle und das Design. So wollte ich dann auch Autodesigner werden. Da war ich so fünf, sechs, denke ich.

BJ: Da ich ja inhaltlich arbeite, sind es bei mir eher Texte, die mich schon lange begleiten, Bücher. Ich kann mich an eins erinnern - das ist natürlich ein Kinder- und Jugendbuch - das ich bis heute habe, Krabat von Otfried Preußler. Es hat mich nicht nur wegen der Geschichte, des Inhalts selber beeindruckt, sondern wegen der Sprache, die sehr bildhaft war und die man sich lebhaft vorstellen konnte. Das hat mich damals sehr gefesselt. Es steht wie gesagt bis heute bei mir im Schrank.

Was war euer erstes Projekt?
BJ: Ein Kunde der ersten Stunde war ein ganz spannendes Projekt für einen neugegründetet Private Jet Charter, für den wir den ganzen Prozess begleitet haben:
die Entwicklung der Marke mit Positionierung, Zielgruppenbetrachtung, Wettbewerbsbetrachtung - es gibt unfassbar viele Anbieter. Das Unternehmen heißt Quest Air Services. Wir haben daraus eine Geschichte gemacht, die sozusagen die moderne Heldenreise beschreibt und dadurch versucht, uns konsequent von anderen deutschen Anbietern abzugrenzen, die häufig sehr pragmatisch an die Sache herangehen, aber auch von einem sehr statusbewussten internationalen Auftreten. Das gipfelte dann unter anderem in einem Fotoshooting auf dem Rollfeld um 5 Uhr morgens bei minus 8 Grad. Es war ein tolles Erlebnis, das full package zu betreuen - und es ist ein sehr schönes Ergebnis geworden, wie wir meinen.

Dein schlimmstes Erlebnis im Job?
MdH: In meinem ersten Job, als ich nach Berlin gekommen bin, haben wir ein Heft für eine e-commerce-Firma gemacht. Das Heft wurde eine Million mal gedruckt. Das habe ich gestaltet. Für die Gestaltung habe ich ein Blöckchen benutzt, um die Abstände zu messen, ein kleines, schwarzes Blöckchen. Als das Heft dann fertig war und eben eine Million mal gedruckt, habe ich es durchgeblättert und auf einer Seite war dann noch das Blöckchen... ups.

Welche Entwicklung in Deinem Bereich fasziniert Dich besonders?
BJ: Am interessantesten finde ich, wie sich die Bedeutung von Werten und Sinnhaftigkeit von Marken und Unternehmen durch den Wertewandel in der Arbeitswelt erhöht. Dass nachkommende Generationen einfach andere Prioritäten setzen als vorher, die Arbeit um das Leben herum organisieren und schauen, etwas Sinnvolles zu tun. Und dass es deswegen immer wichtiger wird, diese Werte von Unternehmens- und Markenseite auch nach außen zu tragen, um sowohl Kunden zu erreichen, aber eben auch Talente, mit denen man in Zukunft und natürlich auch heute schon arbeiten möchte. Das ist es auch, wo wir ansetzen. Ich glaube, dass dieser Wertewandel weiter ausstrahlt. Es geht nicht nur um die Arbeit, sondern auch um Konsum: mit welchen Produkten umgebe ich mich, mit welchen Marken identifiziere ich mich, die über das Produkt hinaus inhaltlich und substanziell etwas anzubieten haben. Das wird, denke ich, immer wichtiger.


Ein paar Wort an zukünftige Designer:
MdH: Ich würde empfehlen, die Software und die Techniken, wie man etwas macht, zwar natürlich gut zu beherrschen, aber letztlich ist es deine Sicht auf die Welt und auf Design, die den Unterschied macht. Ich würde empfehlen, gut darauf zu achten, was dich eigentlich ausmacht, um damit weiter zu kommen.
BJ: Ich habe etwas mitgebracht. Ein Rezept: Hirn, Herz, Bauch, Eier. Mehr muss man dazu nicht sagen!

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DOZ9Musiker

Holger JungnickelKameramann

Zoran BihacFilmemacher

Susi SieFilmemacherin

Eike KönigGestalter

Maria GiemzaIllustratorin

Fons HickmannGestalter & Autor

Sönke KirchhoffFilmemacher

Pia DjukicFilmemacherin

Prof. Sonja UmstätterFilmemacherin

Henriette RietzVisual Storytellerin & Designerin

Helder Brand DesignBranding Agentur

Philipp KässbohrerFilmemacher

Bradley G. MunkowitzDesigner & Director

44FLAVOURSKünstler

Uwe FladeRegisseur

Robert LöbelIllustrator & Animator

Conrad OstwaldAnimator & Compositor

Thorsten Konradfreier Director & Creative Director

Lars KrügerAnimator & Co-Founder Lumatic

Pauline KortmannDirectorin & Animatorin

Mate SteinforthCreative Director

Mette Ilene HolmriisIllustratorin & Animatorin

Sofia BavasRegisseurin & Filmemacherin

Jens BlankDirector & Designer

Larissa HonsekKreativdirektorin

Prof. Christian MahlerProfessor für Motion Design

Andreas FischerKünstler

Erik SpiekermannGestalter

Chris SmallfieldVFX Supervisor & 3D Generalist

Ronny Schmidt3D Artist & Designer

Bastian WieneckeIllustrator & Designer

Sebastian von GumpertHead of Production

Mario Lucio ClementCreative Producer

Johannes FiglhuberConcept Designer

Chehad AbdallahDirector & Graphic Designer

Daniel Rath3D Generalist

TwoPointsDesigner

Christian BüningInformationsgestalter

Hassan HaiderArt Director & Designer

Florian SchommerIllustrator

Andreas HofstetterJunior Creative & Filmemacher

Vi-Dan TranRegisseur & Stuntman

Cris WiegandtStop-Motion Animatorin

Dominic RepenningDesigner & Regisseur

Kay TennemannAnimation Director & Designer

Dante ZaballaAnimator

Tammo F. BrunsDesigner & Geschäftsführer

FOREALDesigner

Tobias WüstefeldIllustrator & AnimatorTobias Wüstefeld

Sander van DijkDesigner & Animator

Susann Stötzner2D-Animatorin

JR CanestAnimator & Creative Director

Alexander GellnerZeichner & Filmemacher

René EckertFilmemacher & Fotograf

BrosmindIllustratoren & Künstler

Bazon BrockKünstler & Kulturkritiker

Mario GorniokArt Director, Motion Designer & Founder KEENLY

From FormDesigner & Filmmacher